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#2021

Wohnungslos in Hannover.
Machbarkeitsstudie.

StiDu e.V.

Was fällt Dir ein?

Verwahrlost, psychisch krank, selbst schuld. Die Vorstellungen von Obdachlosen

Jetzt ist der Fall eingetreten: die Massenunterkunft „Alter Flughafen“ ist ein Infektions-Hotspot geworden.

„armutstinkt“, die Wohnungslosigkeit vieler Menschen ist ein Problem, das von der Corona-Pandemie noch verschärft wurde.

Ordnungsamt meint das die kein schöner öffentlicher Anblick ist. "Bitte verlassen sie den Bereich"

Es gibt Hilfe, nur ist sie durch die Hürden der Kommunikation miteinander größtenteils versperrt.

Geht es um Obdachlose, wird viel zu viel weggeschaut.

Hannover, Essensausgabe auf der Strasse, das einzige was noch bleibt.

Verwahrlost, psychisch krank, selbst schuld: Die Vorstellungen von Obdachlosen sind oft klischeehaft. Das verschleiert die politischen Ursachen für Wohnungsmangel.

Wohnungsloser Mann mit erheblichen Stichverletzungen tot auf einer Parkbank entdeckt #unfassbar

Alleinerziehende Mütter sind öfters Wohnungslos als man denkt - vielleicht Deine Kollegin auf der Arbeit?

Wer einmal auf der Straße lebt, findet keine Wohnung mehr. Wer keine Wohnung hat, bekommt keine Arbeit.

Rund ein Viertel aller Obdachlosen sind Frauen. Viele von ihnen leben in einer verdeckten Wohnungslosigkeit.

„Ich kenne dich“, sagte der Mann. Blick nach unten richten, schnell weitergehen.

Was fällt Dir ein? Schreib mir!

Was fällt Dir ein?

Eine Welle von Gerüchen stieg mir in die Nase. Urin, Schweiß, Alkohol, der strenge Geruch eines lange nicht gewaschenen Körpers.

Jährlich sterben tausende Obdachlose an Krankheiten, die hausärztlich gut behandelt werden könnten.

650.000 Menschen in Deutschland haben keine Wohnung - und das ist nicht die Dunkelziffer.

Schreib mir Deinen Eindruck?

Mach mit. Die Stimme der Ungehörten braucht Dich.

Motivation

Die Lebensumstände der Menschen in schwerer Lebenslage, insbesondere in Obdachlosigkeit, bedürfen zur Reduktion der Alltagslast besonderer Informations- und Kommunikationsanstrengungen. Die soziale Isolierung der Zielgruppe versperrt vielfach die traditionellen Informationswege.

Es gibt inzwischen mehrfache zaghafte Ansätze dieses Kommunikationsproblem durch eine App zu lösen. Die Ansätze sind richtig, wenngleich auch unzureichend. Die Kosten der Entwicklung und Distribution stehen oftmals in keinem Verhältnis zum Ergebnis. Damit wird kein Nutzen erzielt und Geld verschwendet. Mit der Erstellung einer App allein ist es nicht getan. Sie entfaltet den Nutzen erst durch große Verbreitung und Anwendung. Eine App ohne ein Marketingkonzept ist nutzlos und teuer - dies ist jedoch nicht Bestandteil dieser Studie und wird separat erarbeitet.

Anforderung

Die App ist eine sehr komplexe Aufgabenstellung. Das gilt für die Technik und die Inhalte gleichermaßen. Die App nützt nur, wenn sie weit verbreitet und oft angewendet wird. Eine weite Verbreitung und häufige Anwendung setzt gründliche gemeinsame Vorarbeit relevanter Partner voraus.

Es gibt mehrere Personenkreise, die mit unterschiedlicher Tiefe und Verbreitung anzusprechen sind: Betroffene, öffentliche Verwaltung, Soziologie und IT, freie Träger sowie die allgemeine Bevölkerung.

In der bevorstehenden Phase des fachlichen Grobkonzepts sollten möglichst viele der genannten Beteiligten von Anfang an eingebunden sein. Ferner ist es erfolgserheblich, die Aspekte der öffentlichen Verwaltung ordnungs- und sozialrechtlich zu berücksichtigen.

In einer Endstufe ist auch daran gedacht, Betroffene durch die App in die Lage zu versetzen, unmittelbar mit den Leistungsträgern zu kommunizieren

Zielsetzung

Die vorliegende Arbeit erforscht Oracle APEX in der Version 21 auf seine Verwendungs- und Einsatzfähigkeit im speziellen „Rapid Prototyping“ sowie „Rapid Development“.

In unserem Falle möchten wir eine Applikation für Smartphones, probieren, zu entwerfen und als Webanwendung bereitzustellen. Die Option für eine Hybrid-App steht zur Verfügung. Diese sehen wir momentan aber unberücksichtigt, genauso wie die Verwendung von einer Native APP.

Datenbankapplikationen werden meist zuerst in eigenen Umgebungen entworfen und danach manuell aufgrund dieser rein visuellen Designvorgaben Schritt für Schritt programmiert. In der vorliegenden Arbeit wird gezeigt, dass mit APEX die Entwicklung einer generischen, auf HTML basierenden Anwendung möglich ist. Dies zum Zweck, um in einer Folgearbeit die gewünschten Datenbankapplikationen ohne manuelle Erstellung von Sourcecode aus Gründen der Effizienz generieren zu können.

Über das Internet zugängliche Datenbanklösungen, bei welchen die Datenpflege ausschließlich von MitarbeitenInnen der jeweiligen Institutionen durchgeführt werden, sind im modernen Wirtschaftsleben unentbehrlich - erst recht, wenn es sich um soziale Arbeit handelt, die sich durch Förderungen und Spenden finanzieren.

Log gehts

Eine Datenbankapplikation für Obdachlose in Hannover unter Verwendung von Oracle Cloud Services wartet :)